Trauerfall
Wenn ein Mensch aus unserer nächsten Umgebung verstorben ist, stellt uns das vor sehr große Herausforderungen: Zu allem Leid und aller Traurigkeit, manchmal auch verbunden mit Fassungslosigkeit und Schock, gilt es, in ganz kurzer Zeit eine Menge an gewichtigen Entscheidungen zu treffen. Das bringt Angehörige ganz schnell an Ihre Grenzen.
Wir trauern mit Ihnen und begleiten Sie auf diesem so schwierigen Wegabschnitt: im Vertrauen auf Gott den Schöpfer, der durch die Auferstehung Jesu Christi den Tod überwunden hat. Bei ihm, dem Herrn über Leben und Tod, suchen wir Halt, Geborgenheit und Trost.
Erste Schritte
Zu Ihrer Entlastung stehen Ihnen in einer solche Situation zwei wichtige Anlaufstellen zur Verfügung: ein Bestattungsunternehmen und Ihre Kirchengemeinde!
Wichtig ist, dass Sie möglichst bald Pfarrerin Adler oder dem Gemeindebüro Bescheid geben, am besten telefonisch. Sie wird dann mit Ihnen zum einen den Bestattungstermin festlegen; zum anderen vereinbaren Sie einen Termin für das Trauergespräch - Sie dürfen sich natürlich aussuchen, ob dieses bei Ihnen zu Hause oder im Pfarramt stattfindet.
Trauergespräch
Beim Trauergespräch ist viel Raum und Zeit für Ihr Befinden, für Ihre Fragen und für Ihre Ideen im Blick auf die Bestattung. Pfarrerin Adler wird zuerst die Personalien des/der Verstorbenen auf einem Formular aufnehmen. Danach können Sie von dem/der Verstorbenen erzählen. Auf dieser Basis erstellt Pfarrerin Adler den Lebenslauf – Sie dürfen natürlich auch gerne selbst einen Lebenslauf entwerfen. Sie besprechen auch den Ablauf der Bestattung miteinander – wenn Sie Wünsche zur Gestaltung haben oder der/die Verstorbene Wünsche hatte, dann können Sie diese besprechen.
Mit der Bestattung endet unsere Begleitung selbstverständlich nicht. Sie können in diesen schweren Wochen und Monaten jederzeit im Pfarramt anrufen – Pfarrerin Adler kommt gerne bei Ihnen vorbei.